Commit ea5ea059 authored by Kerstin Hofer's avatar Kerstin Hofer

Treffen 3 zu Protokoll, Index.html, Anleitungen für git, webseite online stellen, html und css

parent 303057b4
No preview for this file type
<!DOCTYPE html>
<html lang=de>
<head>
<meta charset="utf-8">
<title>Japanischer Mythos Geischa</title>
<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Roboto:300" rel="stylesheet">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="index.css">
</head>
<body>
<header class="header">
<img src="./images/geisha_hintergrund_2.png" alt = "Geisha im Titelbild">
</header>
<div class="centertext">
<h1>Der Weg zur Geisha </h1>
<p>Geishas sind Alleinunterhalterinnen, die ihre Kunden mit verschiedenen erlernten und erworbenen Fähigkeiten unterhalten und beglücken sollen. Die ersten Geishas waren Männer, die der Taokomochi-Gruppe entstammten. Diese spezialisierte sich in der Unterhaltung durch Konversation, Tanz und dem Erzählen von Geschichten und Witzen. Die ersten weiblichen Geishas konnten zu Beginn des 17. Jahrhunderts bewundert werden. Die Ausbildung einer Geisha ist vielfältig und dauerte bis fünf Jahre. Je nach Region konnten sie variieren. Im ersten Abschnitt dieser Ausbildung waren die Mädchen „Shikomi“. Unter der Okiya mussten die Shikomi verschiedene Arbeiten als Dienstmädchen verrichten. Täglich musste die Shikomi die Geisha-Schule besuchen. Wenn sie in den Künsten einer Geisha geübt war und eine schwierige Tanzprüfung gemeistert hatte, begann für sie der zweite Abschnitt der Ausbildung, wo sie zur Minarai wurde. Durch ihren neu erworbenen Status durfte sie Geishas ihres Hauses zu verschiedenen Feiern begleiten und sollte dabei aufmerksam und still von diesen lernen. Nach meist einem Monat konnte eine Minarai zu einer Maiko avancieren und musste sich eine ältere Geisha als Mentorin suchen, die meist aus derselben Okiya stammte. Dabei galt das„Misedashi“ als die traditionelle Zeremonie bei der die Maiko durch ihre Onee-san einen neuen Namen erhielt. Beim „San-san-kudo“ wurde eine Maiko an ihre Mentorin lebenslang gebunden. Auch während dieser Ausbildungsphase begleitete eine Maiko ihre Onee-san zu verschiedenen Festlichkeiten. Durch ihre Mentorin lernte sie das Arbeiten in einem Hanamachi, dem Ort, an dem Geishas wohnten, kennen. Ebenso wurde sie im Servieren von Tee und der intelligenten Konversation unterrichtet oder im Tanzen und Shamisen spielen verbessert. Eine Maiko lernte auch andere Fertigkeiten wie Kalligraphie, die Blumensteckkunst Ikebana sowie das Spielen der Hayashiflöte und der Tsuzumitrommel. Nach beendeter Ausbildung stieg eine Maiko zu einer Geisha auf, die nun den vollen Preis für die Anwesenheit auf einem Fest verlangen konnte. Über eine „Geisha-Agentur“, dem „Kenban“, konnte eine Geisha gebucht werden. Seit der Meiji-Restauration hat die Zahl der registrierten Geishas, die seitdem ihre Ausbildung nach Beendigung der Schule mit 16 Jahren beginnen, rapide abgenommen. Mittlerweile gibt es nur noch zwischen 1000 bis 2000 Geishas in Japan, die man meist nur noch im Stadtteil Gion in Kyoto oder in den Hanamachis Shimbashi, Asakusa und Kagurazaka Tokyos finden kann. Heute gilt die Geisha nicht mehr nur als Unterhaltungskünstlerin, sondern vielmehr als Bewahrerin traditioneller Künste.</p></div>
<div class = "point">
<img src="./images/punkt.png" alt = "Tennungspunkt rot">
</div>
<div class="centertext">
<h2>Die Geiko</h2></div>
<div class="geiko">
<img class = "imgleft" src="./images/geisha1.jpg" alt = "Geisha im Titelbild">
<p>Eine Geiko (芸子) ist eine Geisha. Im Hochjapanischen gibt es dafür den Begriff „Geiki“, während man in Kansai, einem Ballungsgebiet westlich von Tokyo, „Geiko“ sagte. „Geiki“ hat dieselbe Bedeutung wie das Wort „Geisha“, wohingegen „Geiko“ poetisch mit „Kind der Künste“ übersetzt werden kann. Vor allem in Kyoto diente die Verwendung des Begriffs „Geiko“ dazu, den Beruf der Geisha von dem einer Prostituierten abzugrenzen. Schätzungen zufolge gibt es 100 Geikos und 100 Maikos in Kyoto.
</p>
</div>
<div class = "point">
<img src="./images/punkt.png" alt = "Tennungspunkt rot">
</div>
<div class = "centertext"><h2>Die Maiko</h2></div>
<div class="maiko">
<img class="imgright" src="./images/geisha.png" alt = "Geisha im Titelbild">
<p>
Maiko (舞妓) bedeutet „tanzendes Mädchen“ oder „Kind“ und stellt eine Geisha in Ausbildung, dar. Mädchen befinden sich in dieser Ausbildungphase meist zwischen dem 15. und 20. Lebensjahr. Im Gegensatz zu einer Geiko ist eine Maiko noch nicht so erfahren in den zu verrichtenden Künsten. Eine junge Maiko darf knallige, auffällige und farbenfrohe Seidenkimonos tragen. Die Grundausbildung einer Maiko, einer Lerngeisha, begann traditionell mit sechs Jahren, sechs Monaten und sechs Tagen, also am 2190. oder 2191. Lebenstag.
</p>
</div>
<div class = "point">
<img src="./images/punkt.png" alt = "Tennungspunkt rot">
</div>
<div class = "centertext"><h2>Die Geisha</h2></div>
<div class = "geisha">
<img class = "imgleft" src="./images/geisha1.jpg" alt = "Geisha im Titelbild">
<p>
Geisha (芸者), die „Person der Künste“, ist hoch ausgebildet in traditionellen japanischen Künsten, Musik, Gesang und Tanz. Geishas besitzen farblich dezentere Seidenkimonos und weiße Porzellangesichter mit knallrot geschminktem Mund, welche man eher bei besonderen Anlässen sieht. Je reifer und älter eine Geisha ist, desto dezenter ist ihr Make-Up. Weiße Schminke im Nacken soll besonders erotisch wirken. Getas gehören zu den traditionellen Schuhen einer Geisha und sind hölzern und meist sehr hoch. Ein extravaganter Obi gehörte ebenso zur Ausstattung einer Geisha. Die Haare wurden meist zu einem schlichten Haarknoten gebunden, der zu verschiedenen Anlässen zusätzlich mit schönem Haarschmuck verziert werden konnte.
</p>
</div>
<footer>
<h3>Copyright Kerstin Hofer und Sandra Kallay</h3>
<h3>Images: Pixabay.com</h3>
<footer>
</body>
</html>
\ No newline at end of file
Markdown is supported
0% or
You are about to add 0 people to the discussion. Proceed with caution.
Finish editing this message first!
Please register or to comment